Einfamilienhäuser

Die zwei Arten der Hausverkabelung

Die Innenhausverkabelung auf der Netzebene 4, kurz NE4, gehört bei Einfamilienhäusern und Gebäuden mit bis zu drei Wohneinheiten in den Aufgabenbereich der Eigentümer/innen. Dieser Abschnitt umfasst die Leitungsführung vom Hausübergabepunkt, dem APL, bis zu dem Platz, an dem dein Router später stehen soll.

Für die Umsetzung hast du zwei verschiedene Modelle zur Auswahl:

Innenhausverkabelung für Einfamilienhäuser

Hausverkabelung mit Medienwandler

DN‑CONNECT stellt dir ein Netzabschlussgerät zur Verfügung, meistens ein Genexis Fibertwist, der das ankommende optische Signal in ein elektrisches Signal umsetzt. Dieses Gerät wird im Keller an die Glasfaserleitung angeschlossen und benötigt einen eigenen Stromanschluss. Bitte sorge dafür, dass in der Nähe eine Steckdose frei ist.

An den Fibertwist schließt du deinen Router an, in der Regel eine Fritz!Box von DN‑CONNECT. Dafür musst du eine geeignete Netzwerkverkabelung vorbereiten, mindestens ein CAT-5e Kabel oder höher mit maximal hundert Metern Länge. Diese Leitung führt vom Keller zum geplanten Router-Standort, zum Beispiel ins Erdgeschoss.

Da dein Anschluss auf Glasfaser basiert, lässt sich der DSL-Anschluss deiner Fritz!Box nicht verwenden. Verbinde das Netzwerkkabel daher mit dem WAN-Port. Schalte die Fritz!Box erst ein, nachdem die Verbindung zum Fibertwist komplett hergestellt ist.

Sobald der Router aktiv ist, kannst du daran deine Telefone, Computer und weitere Geräte anschließen. Außerdem erhältst du Zugriff auf das WLAN deines Haushalts über den Netzwerkschlüssel der Fritz!Box.

Empfehlung: Platziere die Fritz!Box möglichst dort, wo du Internet und Telefon am häufigsten nutzt. Für TV-Anwendungen ist eine LAN-Verbindung besonders sinnvoll. Falls du WLAN nutzt, sollte der Router zentral im Haus stehen. Bei Bedarf kannst du das Funksignal über Repeater erweitern.

Glasfaserhausverkabelung mit Glasfaserrouter

DN‑CONNECT stellt dir ein Netzabschlussgerät zur Verfügung, meistens ein Genexis Fibertwist. Dieser besteht aus einem passiven und einem aktiven Teil. Der aktive Teil kann abgedreht werden, sodass du direkt Zugang zu der Glasfaser-Kupplung hast.

Von diesem Punkt aus verlegst du ein Singlemode-Glasfaserkabel zu dem Raum, in dem dein Router stehen soll. Dieses Kabel muss für den Innenbereich zugelassen, flammenhemmend und halogenfrei sein, also LSZH. Es wird mit einem SC/APC Stecker am Fibertwist angeschlossen und mit dem jeweiligen passenden Stecker an deinem eigenen glasfaserfähigen Router.

Empfehlung: Auch hier gilt, dass dein Router idealerweise dort platziert wird, wo Internet und Telefonie am meisten genutzt werden. Verbinde TV-Geräte und andere bandbreitenintensive Hardware nach Möglichkeit über LAN. Für WLAN sollte die Fritz!Box zentral positioniert sein, damit das Signal gleichmäßig im Wohnraum ankommt. Falls nötig, können Repeater eingesetzt werden, um die Reichweite zu erhöhen.

Die Eintrittskarte zu deinem Grundstück: deine Grundstückseigentümererklärung

Mit der Grundstückseigentümererklärung, kurz GEE, gibst du uns die Zustimmung, Glasfaser auf deinem Grundstück zu installieren. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass der Ausbau transparent, reibungslos und in Abstimmung mit allen Eigentümer/innen erfolgt.

Falls dein Wohnort aktuell noch nicht an das DN‑CONNECT Glasfasernetz angeschlossen ist, kannst du uns die Zustimmung bereits im Voraus geben. Sobald der Ausbau in deinem Gebiet startet, informieren wir dich rechtzeitig und besprechen die nächsten Schritte mit dir.

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